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Flix lebt zurzeit in Berlin. Im Jahr 2002 hat er
als Diplomarbeit an der Hochschule der bildenden Künste
Saarbrücken einen Comic eingereicht. Der wurde
kurz danach unter dem Titel "held" bei Carlsen
Comics veröffentlicht und gewann mehrere Auszeichnungen.
Seitdem arbeitet er als Comiczeichner.
In den letzten 5 Jahren sind drei Grafik-Novellen
(„held“, „sag was“ und „mädchen“),
drei Cartoonbände („VerFLIXt!“, „Du
bist süss!“ und "Verliebt!"),
zwei Comictagebücher ("heldentage"
und "Der Swimmingpool des kleinen Mannes")
ein Erinnerungscomic ("Da war mal was...")
und ein Weihnachtsbüchlein ("Tut mir leid,
aber Weihnachten fällt aus") entstanden,
die allesamt bei CARLSEN COMICS veröffentlicht
worden sind.
„held“ und "sag was" wurden
bisher in insgesamt vier verschiedene Sprachen übersetzt.
Flix hatte nach dem Studium an seiner Hochschule
in Saarbrücken eine Dozentenstelle für Zeichnerei
inne und leitet immer wieder Comicworkshops im In-
und Ausland.
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Grade ist ein "Da
war mal was..." und der kleine Hardcoverband
"Tut mir leid, aber Weihnachten fällt
aus" erschienen.
Im Frühjahr 2010 erscheint
die Comicreihe "Faust", die
in der FAZ vorveröffentlicht wurde, als
Buch.
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Mein morgentlicher Internetspaziergang führt
mich immer wieder durch Leo Leowalds wunderbaren
Zwarwald,
dann zu James Kochalkas American
Elf, weiter meinen Kollegen Ralph
Ruthe und Joscha
Sauer und schliesslich, seit ein paar Wochen,
zu Sinfest
von Tatsuya Ishida.
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Schwierige Frage. Es gibt nicht nur einen Comic,
den ich großartig finde. Aber wenn ich
drei Titel für die sprichwörtliche
einsame Insel auswählen müsste, dann
würde ich mich für die (leider nichtexistente)
12000 Seiten starke Gesamtausgabe von Lewis
Trondheim entscheiden, dazu „Blankets“
von Craig Thompson und „Superparadis“
von Ralf König. Diese Sachen mag und bewundere
ich sehr. Darum versuche ich ab und an kleine
Anspielungen auf diese Lieblingswerke in meine
Geschichten einzubauen.
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Anfang der 80er Jahre gab es in den Deckeln
der Nutellagläser dreiteilige Schlumpf-Zeichenschablonen.
Das hat mich sehr begeistert.
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Mit ca. 16 habe ich angefangen, mich ernsthaft
mit dem Medium Comic zu beschäftigen. Ich
hatte einen Freund, der in einer Comic- und
Kinderbuchhandlung eine Ausbildung gemacht hat.
Und jedes Mal, wenn ich ihn besucht habe, hat
er mir ein paar neue Hefte gezeigt, die er für
lesenswert hielt. Eines Tages hat er mir „The
dark knight returns“ von Frank Miller
in die Hand gedrückt; da hat es klick!
gemacht und ich dachte: “Das will ich
auch machen!“.
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Nein.
„held“ nennt sich zwar ein autobiographischer
Comic, ist aber nur in der ersten Hälfte
rein autobiographisch. Die zweite Hälfte,
ab Seite 68, ist frei von der Leber weg erfunden.
Quasi mein Wunschtraum, wie mein Leben weitergehen
könnte. „sag was“ basiert auf
einem realen Erlebnis, jedoch ist die Geschichte,
wie sie dann im Buch zu lesen ist, so nie passiert.
Lea, Leif und Sophie und alle anderen auftretenden
Personen haben zwar reale Vorbilder, sind aber
in der Geschichte autarke Charaktere. Generell
kann ich sagen, dass meinen Comics zwar immer
eine reale Begebenheit zugrunde liegt, sie aber,
trotz des „echten“ Tonfalls in dem
ich sie erzähle, Fiktion sind.
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Ja, ich kann von der Zeichnerei leben.
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Sieben .
Den ICOM-Independent Comicpreis 2003, den Max&MoritzPreis
2004, eine Auszeichnung beim Nachwuchswettbewerb
des Art Director’s Club Deutschland 2003
und eine Auszeichnung beim Lucky Strike Junior
Designer Award 2003 für „held“.
Beim 1. Swiss Cartoon Award 2004 gabs eine Auszeichnung
für meine „VerFLIXt!“-Cartoons.Den ersten Preis beim Stuttgart Cartoon-Award
2007. Und schliesslich für "Der Swimmingpool
des kleinen Mannes" den Münchener
Comicpreis "Peng!" als "Bester
deutscher Comic 2009".
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Weil in Berlin mehr meiner Freunde wohnen
als in Barcelona. Und ich mich deswegen
hier zu Zeit wohler fühle.
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In letzter Zeit bekomme ich immer wieder
Blankokarten mit Rückumschlag zugesendet,
beiliegend die Bitte, ich möge eine
kleine Zeichnung mit Signatur anfertigen.
Oft habe ich dabei das Gefühl, es
geht den Absendern nicht um mich oder
meine Arbeit, die scheinen sie teilweise
noch nicht einmal zu kennen, sondern um
das Komplettieren ihrer Sammlung. Deswegen
möchte ich diesen Bitten nicht nachkommen.
Kleine Zeichnungen und/oder eine Signatur
mache ich gerne bei meinen Signierstunden
bzw. im Anschluss an meine Lesungen. Das
finde ich schöner und persönlicher.
So können wir uns ein bisschen kennen
lernen, du kannst mir sagen, was du möchtest,
wir plaudern und es wird für beide
Seiten zu einem prima Erlebnis.
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"held" ist bereits auf Spanisch, Französisch
und Koreanisch erschienen. Eine Schwedische
Ausgabe ist in Planung.
Von "sag was" gibt es eine spanische
Ausgabe. Von "Da war mal was..." wird
bald eine polnische Version erscheinen.
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NEIN.
In der Ausgabe 05/2005 der Zeitschrift MAX war
ein sehr freundlicher Artikel über mich
und meine Arbeit. Allerdings wurde in diesem
Artikel auch darauf hingewiesen, dass es bei
mir ein Comic-Praktikumsplatz gäbe. Dieser
Platz existiert nicht. Er ist leider der Phantasie
der MAX-Redakteure entsprungen. Ich arbeite
sehr individuell. Viele meiner Arbeitschritte
können so gut wie nicht delegiert werden
und vertragen leider auch keine Hilfe. Kurz:
Ich habe keine Arbeit für einen Praktikanten.
Und Kaffeekochen, Post zum Kasten tragen bzw.
Altpapier zum Container, das halte ich nicht
für eine einem Praktikanten angemessene
Tätigkeit.
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Ja.
Ich arbeite in letzter Zeit regelmäßig
für einen Schulbuchverlag und wenn es meine
Zeit zulässt, zeichne ich dazu noch Plattencover,
Postkarten, Anzeigenmotive etc. … Meine
Hauptarbeit sind aber meine Comics und Bücher.
Deswegen muss ich die Aufträge, die ich
annehme, ziemlich genau aussuchen und kann leider
nicht alles machen..
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Das, was jeder tut, wenn er nicht arbeitet.
Essen, trinken, schlafen und auf der Yogamatte
stehen.
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